Aktuell 2017-05-26T10:54:53+00:00

Schauraum für zeitgenössische Kunst,
Kunsthandwerk, Objektdesign
und unkonventionellen Schmuck

2 | 26.5.2017

Präsentation in der Galerie 2. OG,
Aufgang Philippine-Welser-Straße 17:

„Melange 2″

Freitag, 2. Juni, 16 – 19 Uhr
Samstag, 3. Juni, 11 – 14 Uhr

Laufzeit bis 28. Juli 2017

Wir freuen uns auf schöne Begegnungen!
Anette Urban | Wolfgang Reichert

Ulrike Umlauf-Orrom | Glasgefäße
Seit dreißig Jahren arbeitet sie mit Glas, in vielen unterschiedlichen  Techniken, zur Zeit in einem von ihr entwickelten Fusing-Verfahren. Sie  ist sehr von der Komplexität der japanischen Textilkunst inspiriert und  komponiert Glas von einer fast stofflichen Qualität durch das Verweben von  Farbe und das gleichzeitige Einfangen von Luft und Licht.  Stets aufs Neue fasziniert die Metamorphose, die das Glas unter ihren  Händen durchläuft – die Verwandlung von farblosen Scheiben zu Glasobjekten  von satter, volltoniger Farbigkeit oder sanften, halbtransparenten  Farbverschmelzungen mit linearen Strukturen oder expressiven Mustern.

Heike Schumann | Schmuck
Im Fokus ihres Schaffens stehen altes und neues Handwerk. Der Künstlerin  liegen vor allem das Entwickeln neuer Materialien und Techniken,  experimentelles Arbeiten und das Umwandeln von schon vorhandenen Dingen am  Herzen. Sie sucht die Schönheit im Alltäglichen und verwandelt arme  Materialien und Reste, zum Beispiel Kunststoff und verschiedene Hölzer,  durch arbeitsintensive Prozesse in etwas Wertvolles. Dabei nutzt sie  Strukturen und Farben, um unterschiedliche Effekte zu erreichen.  So entstehen in Handarbeit farbenfrohe, federleichte und einmalige  Schmuckstücke.

Susanne Maurer | Malerei
Die Künstlerin aus Berlin (HfBK Braunschweig/Prof. Hartmut Neumann/Prof.  Arved D. Gorella) versteht sich als Landschaftsmalerin. Ihr  kompositorisches Motiv  ist der Horizont. Mit der Tradition der Landschaftsmalerei vertraut,  entwickelt sie Bilder, die eher auf eine Ideallandschaft als auf  eine bestimmte Region verweisen. Sie geht mit Forscherdrang dem Element  Farbe auf den Grund und erreicht so, dass sich abstrakte und  realistische Malerei gegenseitig steigern.

Marc Taschowsky | Malerei
Als Maler bedient sich Taschowsky (HfBK Braunschweig/Prof. Hermann Albert)  der Fragmente unseres kollektiven Bildspeichers. Er erfindet keine  Figuren, sondern benutzt alle die vorgefertigten Motive, die für Ihn als  Maler interessant sein könnten. Er isoliert sie aus ihrem ursprünglichen  Zusammenhang und wandelt sie in ein konstantes – schon einige hundert  Jahre
altes – Medium um: in Malerei. Das unfertig Flüchtige erinnert an  Wegwerfkultur und vordergründige Lebenssicht. Marc Taschkowskys Bilder  erzählen von kindlicher Faszination und Fixierung auf diese  Wirklichkeitsillusion.

1 | 15.3.2017

Eröffnung der Verkaufsräume im 2. OG

Samstag, 25. März 2017, 11 – 17 Uhr
Sonntag, 26. März 2017, 11 – 17 Uhr

mit Sonderausstellung „Melange 1“.

Die Ausstellung läuft bis Ende April.

: Schauraum
im Lichthof der maxpassage
Maximilianstraße 14
86150 Augsburg
8 – 20 Uhr

: Galerie und Verkauf
2. OG
Philippine-Welser-Straße 17
bitte klingeln oder nach Vereinbarung
Tel. +49 821 152049

Birgit Feil | Stuttgart :
Menschen wie Du und ich

In der Kunst des Modellierens hat Birgit Feil ein sehr hohes Niveau erreicht.
Kennzeichnend für ihre Arbeit ist eine ganz merkwürdige Leichtigkeit und Verhaltenheit, die Expressivität und Pathos ausschließt und keine formale Verfremdung und Übersteigerung notwendig hat. Die Figur wird nicht problematisiert, weder im Ausdruck gesteigert noch formal verfremdet. Es gelingt ihr, den Schein der realen Situation in ein „Scheinen“ zu verwandeln.

Adam Löffler | Augburg :
„Das Einfache ist das Richtige.“

… als Drechsler legt man ein ganz anderes Holzlager an als ein Tischler, und wenn das lange gehortete, kostbare Material endlich zur Verfügung, weiß man, nur eine Chance zu haben. Als Schreiner lernte ich, dass die schönste Farbigkeit und die wildeste Struktur nach einer schlichten, `poveren`Form verlangt, um das Material zu feiern…

Sigurd Rompza | Neunkirchen/Saar :
Konzeptionelle Kostbarkeiten

Die Untersuchung und Darstellung von sinnlichen Potenzialen ist ein zentrales Thema in der künstlerischen Arbeit von Sigurd Rompza. Seine künstlerischen Arbeiten können gleichsam als Materialisierung der theoretischen Prozesse verstanden werden. Vorrangig thematisiert er „Abläufe und Gesetzmäßigkeiten der Wahrnehmung“.

Wolf Noack | Augsburg :
Nachtgedanken

sind Bilder mit leuchtenden Linien aus dunkler Tiefe aufsteigend, tanzend, sich verdichtend, sich wieder auflösend und versinkend.
Wie in den Symphonien Gustav Mahlers erklingen Töne vor dunklem Grund, aus tiefster Tiefe… wunderbare Bildräume, wunderbare Gedankenträume.

Danni Schwaag | Bremen :
Ohrschmuck/Broschen

Der Schmuck von Danni Schwaag hat eine klare Formensprache. Aus dem Material Emaille in Kombination mit Perlmutt, rekonstruierten Steinen und Acrylfarbe entstehen Schmuckunikate. Die Arbeiten von Danni Schwaag werden in internationalen Galerien ausgestellt. Sie ist Preisträgerin des Förderpreises für angewandte Kunst Bremen 2013.

Silke Spitzer | Berlin :
Ringe/Schlaufenketten

Die aktuellen Bündelringe von Silke Spitzer sind eine Hommage an das Rohe, Echte und Unmittelbare. Die ungeschliffenen Kristalle uns bekannter Edelsteine wirken ungeschliffen fast wie ein Eisberg oder ein unbekanntes Meeresgewächs. Souverän auf den Ring „gebündelt“ entstehen architektonisch und archaisch anmutende Ringe.
Foto: Eric Tschernow

Anke Hennig | Dresden :
Textile Schmuckstücke

Die Inspiration für ihre Schmuckstücke findet sie in der traditionellen textilen Häkelgalontechnik – einer Flechttechnik zur Herstellung von Zierbändern. Durch das Experimentieren mit verschiedensten Fäden in lebhaften Farbkontrasten, durch eine variantenreiche Form- und Materialsprache entstehen dreidimensionale Phantasiegebilde mit einer Leichtigkeit und Transparenz, die ihren Ursprung kaum mehr erahnen lassen.